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Beiträge mit Schlagwort ‘Umweltschutz’

10 Tipps für Taucher zum Schutz der Meeresumwelt

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Deutsch - A4 - Ten Tips for Divers To Protect the Ocean Planet

„Die Unternehmen der Welt könnten die Klimakrise lösen“ | Technology Review

Hunter Lovins

Image via Wikipedia

In Kürze erscheint Hunter Lovins’ neues Buch „Climate Capitalism“. Im Gespräch erläutert sie, wie Profitmaximierung und Ressourceneffizienz zusammenpassen können und warum Elektrofahrzeuge besser als Wasserstoffautos sind.

Vor zehn Jahren veröffentlichte die Umweltaktivistin Hunter Lovins gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Amory Lovins „Natural Capitalism“ dt.: „Öko-Kapitalismus: Die industrielle Revolution des 21. Jahrhunderts“. Die Botschaft des Buches erschien damals vielen geradezu paradox: Wer auf Nachhaltigkeit setzt, kann damit nicht nur Geld sparen sondern sogar Geld verdienen. Doch einige Firmen bissen an. Hunter Lovins gründete dann Natural Capitalism Solution, ein Beratungsunternehmen mit Sitz in Colorado, das Unternehmen und Behörden zu mehr Energieeffizienz verhilft und auf die Bedrohungen des Klimawandels vorbereitet. Nun hat sie ein neues Buch geschrieben, das im Frühjahr erscheint: „Climate Capitalism“. Technology Review sprach mit Lovins über Profite mittels Ressourceneffizienz, die gewaltigen noch ungenutzten Einsparpotenziale, Biomimikry als klimaschonendes Konstruktionsprinzip und den Streit um Elektrofahrzeuge.

via„Die Unternehmen der Welt könnten die Klimakrise lösen“ | Technology Review.

Ohne die beiden Bücher bisher gelesen zu haben, erscheint mir der Ansatz sehr logisch durchdacht zu sein.

Das Märchen vom Laufen lassen des Computers, um die Lebensdauer zu erhöhen, habe ich auch mal eine Zeit lang geglaubt, aber aus mehr als 10 Jahren Erfahrung kann ich sagen, dass mir noch kein Computer aus diesem Grunde kaputt gegangen ist.

Da Wasserstoffbrennzellen nicht nur für Autos interessant sind liegt hier die Wahrheit wohl eher in einer Kombination zwischen Elektro-, Hybrid- und Wasserstoffantrieb, wobei ein Hxbridantrieb ja durchaus auch aus Wasserstoff- und Elektroantrieb bestehen kann.

Der Ansatz „Gestalte die Art und Weise, in der wir alles herstellen und vertreiben, neu, so wie Biomimikry oder Cradle-to-cradle.“ gefällt mir besonders gut, insbesondere in der Verbindung mit der Möglichkeit Kohlenstoff-Ressource wirklich produktiv zu nutzen.

heise online – Invasoren im Ballastwasser

… von Schiffen. Auf diesem Weg reisen Jahr für Jahr zahlreiche <…> Tierarten und Krankheitskeime um die Welt. Insgesamt werden an Bord von Schiffen jährlich rund 12 Milliarden Tonnen Wasser bewegt. Für die Vereinten Nationen sind die zwangsglobalisierten Organismen eine der vier größten Bedrohungen der marinen Umwelt. Nun sollen neue Technologien das Trittbrettfahren verhindern, berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 02/11 (seit Donnerstag am Kiosk oder online portokostenfrei bestellbar).

Nötig ist der Ballast, damit bei unbeladenen Schiffen die Schraube nicht aus dem Wasser ragt. Auch wenn Schiffe auf einer langen Reise ihre Brennstoffvorräte aufbrauchen, müssen sie das verlorene Gewicht durch Ballastwasser ausgleichen, das sie aus dem Meer pumpen. Der 330 Meter lange Öltanker „Desh Vishal“ etwa schleppt bei einer Leerfahrt an die 100.000 Kubikmeter mit. Wenn er im Hafen wieder beladen wird, pumpt er den Ballast ab – und mit ihm Wassertiere, die dort nichts zu suchen haben.

Um diesen Fauna-Transfer zu unterbinden, hat die International Maritime Organization in London 2004 den sogenannten D1-Standard verabschiedet. Er schreibt vor, das Ballastwasser auf offener See, weit weg von den Küsten, auszutauschen. „Doch inzwischen weiß man, dass diese Maßnahme relativ uneffektiv ist“, so Meeresbiologe Onno Groß von der Meeresschutzorganisation Deepwave. „Die meisten Organismen befinden sich nämlich in den Sedimenten am Boden der Tanks und bleiben dort, auch wenn das Wasser getauscht wird.“ Daher gilt voraussichtlich ab 2012, spätestens aber ab 2016 der verschärfte D2-Standard. Eine der Auflagen darin: Ballastwasser darf nur noch abgepumpt werden, wenn es pro Kubikmeter höchstens 10 lebende Organismen mit einer Größe von maximal 50 Mikrometern enthält.

via heise online – Invasoren im Ballastwasser.

Praktikable? Was macht ein Schiff wenn die Grenzwerte überschritten werden? Zurück fahren? Oder mit Chemie die Organismen abtöten?

Wenn weit vor der Küste entleert wird, wer garantiert die Überprüfung der Grenzwerte?

Ideal wäre wohl, wenn die Schiffe vom Hafen kontrolliertes Ballastwasser beim Entladen aufnehmen würden und es beim Beladen wieder dem Hafen zur Verfügung stellen. Das würde ein geschlossenes System von sauberem Ballastwasser garantieren, wenn alle Häfen sich daran beteiligen müssten indem sie die Infrastruktur dafür bereitstellen. Die Investitionen müssten durch höhere Hafengelder amortisiert werden,  diese Kosten wären für die Reederer aber deutlich niedriger, als wenn sie jedes Schiff mit eigenen Filtersystemen ausrüsten müssten. Zudem ist es die einzige Möglichkeit der Kontrolle um illegales Verklappen zu verhindern.

Rudern für die Stille – Eine Frau, ein Ruderboot, ein Ozean

Ru­dern für die Stil­le, das heisst si­cher nicht, dass wir schwei­gen sol­len! Aber NUR re­den? Tag für Tag be­kom­me ich ei­ne Men­ge klu­ger Sprü­che um die Oh­ren ge­wor­fen. Wie könn­te es auch an­ders sein, wo sich ge­ra­de ein Frau an­schickt, al­lein über ei­nen Oze­an zu ru­dern. Und dann schaue ich mich um – fra­ge mich, wo­hin uns alt­klu­ge Men­schen, mit noch alt­klü­ge­ren Sprü­chen ge­führt ha­ben. Ich will an­ders sein. Und ich bin an­ders – die­ses Pro­jekt ist an­ders! Und ihr?

War­um al­so ru­dert ei­ne Frau al­lein über ei­nen Oze­an? Et­wa um vor ak­tu­el­len Pro­ble­men da­von zu ru­dern? Oder viel­leicht ru­dert sie auch ge­ra­de auf die­se Pro­ble­me zu und be­waff­net sich mit Ih­ren Ru­dern, um den Ver­ur­sa­chern mal rich­tig eins über­zu­zie­hen? Auch wenn ich nicht die Gel­der des Mi­li­tärs und der Öl­in­dus­trie für mei­ne “Lob­by­ar­beit” lo­cker ma­chen kann – so ru­de­re ich ein­fach mal los, und hof­fe, es mö­gen sich Tau­sen­de, ja Mil­lio­nen klei­ner Ru­der­boo­te im Ha­fen der Ver­nunft sam­meln, mir im Geis­te hin­ter­her ru­dern. Zu­sam­men ru­dern wir nicht nur über den Oze­an, nein, wir ru­dern für un­se­re In­ter­es­sen, für un­se­re Kin­der, für ei­ne Welt die sie ver­die­nen. Wir wer­den wie­der Land se­hen, im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Wer dar­an nicht mehr glaubt, der ist längst un­ter­ge­gan­gen.

Wie kann ich Kin­dern heu­te die­ses Boot zei­gen, von Wa­len und Del­phi­nen er­zäh­len, um gro­ße Au­gen in Ih­re Ge­sich­ter zu zau­bern, wohl­wis­send, dass wir im Be­griff sind die­se Ge­schöp­fe aus­zu­rot­ten. Wohl­wis­send, dass Del­fin­müt­ter in die­sem Lärm für im­mer von Kin­dern ge­trennt wer­den, und die­se nicht über­le­ben kön­nen. Wie kann ich von Wal­ge­sän­gen schwär­men, wo ich weiß, dass sie zu tau­sen­den mit in­ne­ren Ver­let­zun­gen an un­se­ren Strän­den an­ge­schwemmt wer­den. Und das ist nur die dunk­le Spit­ze ei­nes ge­wal­ti­gen Eis­ber­ges der da in un­se­re Zu­kunft treibt, lei­der.

Hier der Link zum Blog von

Rudern für die Stille.

EIN RETTUNGSPLAN ZUM SCHUTZ DES THUNFISCHES – AVAAZ.ORG

Der rote Thunfisch ist vom Aussterben bedroht, wenn nicht drastische Massnahmen gegen Überfischung am internationalen Gipfel beschlossen werden. Ohne diesen prachtvollen Fisch, könnte das ozeanische Ökosystem zusammenbrechen

Diese wenig bekannte Konferenz ist die letzte Chance für den Thunfisch, doch große und sogar kriminelle Fischereikartellen mit politischen Verbündeten versuchen mit allen Mitteln den Rettungsplan zu verhindern und stellen kurzfristige Profite vor die Zukunft unserer Ozeane und Fischerei.

Wenn wir jetzt unseren Regierungen zeigen, dass die Augen der Weltöffentlichkeit auf sie gerichtet sind, können wir die Machenschaften der Kartelle aufdecken und den Rettungsplan durchsetzen. Unterzeichnen Sie die Petition zur Rettung dieses für die Ökosysteme wichtigen Fisches und informieren Sie Freunde und Bekannte –unsere öffentlichen Forderungen werden direkt beim Gipfel an die Verhandlungspartner und die anwesenden Medienvertreter übergeben:

EIN RETTUNGSPLAN ZUM SCHUTZ DES THUNFISCHES.

heise online – Tiefsee als Rohstofflager

Mehr als zwei Drittel des Planeten sind von Ozeanen bedeckt, in denen gewaltige Bergrücken und endlose Ebenen verborgen sind. Zwar ist die Tiefsee bis heute nur bruchstückhaft erforscht, aber man weiß: In ihr schlummern riesige Rohstoffvorkommen – Öl, Erdgas und seltene Metalle. Längst stecken Unternehmen und Industrieländer wie China, Russland, Australien, Kanada oder auch Deutschland erste Claims am Meeresboden ab, läuft die Erkundung auf Hochtouren, berichtet Technology Review in einer aktuellen Analyse zum Boom in der Tiefsee. Seit 2002 haben sich die Ausgaben für sie auf mehr als 13 Milliarden Euro versechsfacht.

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Vielleicht ist jetzt die Zeit für eines meiner Unterwasserprojekte für die Erforschung von Unterwasserabbau gekommen. Muss wohl mal wieder bei dem einen oder anderen Investor anklopfen …

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